Anreise mit dem Bus nach Soti Kohla als Ausgangspunkt unseres Trekks.

Pünktlicher Weckruf des Hotelboys um 0515. Toilette gemacht, Gepäck schnell in die Lobby anschließend Frühstück. Alles recht einfach. Punkt 0600 ging es zu Fuß Richtung Bushaltestelle. Spannend, denn hier trafen wir alle Träger und Chandra ihren Boss. Erstes Mal Namaste an alle unserer Truppe.

Es ging ziemlich zügig raus aus Kathmandu. Schön zu sehen wie das kollektive Bewusstsein einer Stadt erwacht und sich während des Tages wieder in die Alltägliche Betriebsamkeit ergießt. 2,5Mio Menschen in einem Schmelztiegel und gefühlt nochmal so viele Fahrzeuge dazu. Die Luft war zum schneiden wie in einem Raucherraum am Bahnhof.

Die Busfahrt war auch sehr speziell. Man muss sich am Anfang daran gewöhnen, dass Hörner und Hupen als Kommunikationsinstrument eingesetzt werden. Aufzuzeigen dass man hier ist oder um eine Kurve fährt die man nicht einsehen kann. Der gesamte Verkehr und speziell Dir Überholmanöver sind recht sensible Vorgänge, die eine gewisse Dynamik besitzen. Ein Ûberholmanöver z.B. beginnt erstmal mit der Suche nach eine Lücke wo keine zu sein scheint. Danach wird der Vordermann höflich mit einem Hupstakkato informiert dass man vorbei möchte. So nun raus auf die Gegenspur auf der einem völlig selbstverständlich ein LKW, Bus oder anderes Gefährt entgegenkommt. Glaubt mir man wird bei diesem Manöver doch etwas nervös, denn man meint, dass der Fahrer gleich wieder reinzieht. Falsch gemeint, denn er bleibt völlig gelassen auf der Gegenspur und führt das Manöver konsequent zu Ende. Der Vordermann ist ja informiert, dass man von hinten kommt und verlangsamt seinen Speed und auch der Gegenverkehr, dem auch nicht wirklich entgeht dass jemand auf Ihn zukommt, verringert seine Fahrt. So entsteht quasi eine Lücke, wo vorher keine war 🙂

Nach 6 Stunden Roadtrip, 3 davon auf Asphalt und 3 auf Wegen, die sich wirklich als steile Schlaglochgassen einschreiben dürfen, waren wir am Ziel. Kein Auge macht man zu und ist beschäftigt auf dem Sitz zu bleiben.

Die Eindrücke der Landschaft, der Täler mit ihren Flüssen, die von Reis oder Maisfeldern gesäumt sind ist unvergleichlich schön.

Nach Ankunft, wurde rasch das Gepäck ausgeladen, an die Träger die Ausrüstung und auch das Gepäck verteilt und die Zimmer bezogen.

Bei einem kleinen Streifzug in der Umgebung wurde sich noch alle Belastungen und Sorgen mit einem Stein von einer Hängebrücke entledigt und anschließend in einem glasklaren Bach in einem Seitental die körperliche Hülle einer Erfrischung im Adamskostüm zugeführt. Der Platz, dass Bassin war verwegen schön in eine Schlucht eingebettet und von einem zischenden Wasserfall gespeist.

Hua, schrie jeder im Wasser und verweilte einige Minuten im kühlen Nass.

Das Mittag und Abendessen war heute geschmacklich gehaltvoll und sehr gut.

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