Meine Version der Dinge schaut folgendermassen aus!

Gomr geluaga war unter Ausnützung des perfekten Wetters aktiv und hat sich ein langersehntes Ziel, die Ost – Westüberschreitung der Zimba erfüllt.

2 Gruppen mit je 3 und 4 Personen starteten zu unterschiedlichen Zeiten. Rigo, Primus, Björn und Andreas um 0700 in Vandans, luden Johannes auf und fuhren mit entsprechender Fahrberechtigung nach Rells. Alexander und ich waren bereits die Nacht auf der Lindauer Hütte und brachen gegen 0630 mit dem Bike in Richtung Öfapass auf, um von dort an den Ausgangspunkt Rells zu gelangen.

Alex und ich waren zum richtigen Zeitpunkt am Öfapass und erlebten schon hier ein kleines Highlight mit dem perfekten Sonnenaufgang. Weiter gings an den Kirchlispitzen vorbei zur Zollhütte Vandans. Von dort führte der Trail talauswärts und endete direkt in Rells. Wham was für eine flowige und coole Abfahrt schon am Morgen. 😉

Rigo, Primus, Björn, Andreas und Johannes, zeitlich richtig unterwegs, machten sich indes schon auf zur Heinrich Hutter Hütte, welche der eigentliche Ausgangspuntk dieser Tour ist. Als Alex und ich Rells ankamen, tauschten wir unsere Ausrüstung und gingen in den Hike & Clib Modus über. Gemeinsam mit Johannes, den wir auf der Heinrich Hutter Hütte trafen, machten wir uns dann auf den Weg zur Neyer Scharte. Der untere Teil der Strecke führte hierbei durch ein bewachsenes Tobel hinauf bis zur Baumgrenze und dann in den gut ausgebauten Klettersteig. Seit dieser Klettersteig den Zugang zur Neyer Scharte entschärft hat, scheint die Beliebtheit dieser Überschreitung doch wesentlich zugenommen zu haben, was wir im weiteren der Tour merken mussten.

Endlich am Einstieg trafen wir auf eine 3er Seilschaft, welche uns die ganze Tour einiges an Zeit und Nerven kostete. Immer wieder warten, bis der Stand frei wurde und die Tatsache, dass unsere Kollegen einiges voraus waren zermürbte unsere Moral doch deutlich. Dennoch war es Atemberaubend und endlich mal eine Alpine Klettertour mit entsprechend Herausforderung. In einigen Fällen, als ich da auf einem Podest oder Zapfen stand, beeindruckte der Tiefblick schon sehr und ich musste mich auf die Sicherheit der Gerätschaft und auf mein Können und körperliche Verfassung besinnen, aufdass der Kopf weiter klar blieb.

Doch etwas gezeichnet aber very happy schafften wir um 1700 den Gipfel, der Ausblick war vertraut, jedoch der fortgeschrittenen Stunde doch anders. Ein grandioser Sonnenuntergang belohnte unsere Mühe.

Beim Abstieg an die Westflanke über die Sohmplatte waren wir noch froh, dass wir bei genügend Helligkeit die Abseilstellen hinter uns brachten und die letzten Windungen über den Schotterkegel passierten wir mit Stirnlampen. Wir freuten uns auf die Kollegen im Winterraum der Heinrich Hutter Hütte.

Die Geschichten über den heutigen Tag flogen behende über den Tisch und vermischten sich mit dem wohlverdienten Bier in ein Gefühl von Abendteuer mit Kollegen und eine Prise Unsterblichkeit!

Gomr geluaga forever, freue mich auf den nächsten Trip!

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